Simon Abeln

Nemophilist

111 Gründe, den Wald zu lieben Buchcover

„In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte.“

(Franz Kafka)

Neu im Buchhandel!

 111 Gründe, den Wald zu lieben

Wir Deutschen lieben unseren Wald. Trotz aller politischer und sozialer Umwälzungen der letzten 200 Jahre lassen wir auf den Wald nichts kommen – und das quer durch alle Gesellschaftsschichten. Nach dem Krieg prägen wir eine kniende Frau, die gerade einen Eichensetzling pflanzt, auf das 50-Pfennig-Stück. In den 1980-ern wird das Waldsterben zum Politikum und eine ganze Nation leidet mit. Und jüngst bringt die geplante Ausweisung von Nationalparks ganze Landstriche gegeneinander auf.

Wie ein Tsunami rollt in den letzten Jahren eine Welle der Zuneigung über unsere Wälder hinweg und wir werden zur Furie, wen ihm jemand an den Kragen will. Bücher und neue Zeitschriften schießen wie Pilze aus dem feuchten Waldboden. Die Natur hat so viel zu bieten und das Interesse an den Zusammenhängen ist riesig.

In meinem Buch nehme ich dich mit an den schönsten Ort der Welt und erzähle dir anhand von 111 Gründen, warum der Wald so unendlich liebenswert ist. Wenn du dir bisher nicht erklären konntest, woher deine innere Verbundenheit mit dem Wald kommt, erfährt du es spätestens in diesem Buch. Jeder, der es schon weiß, wird sich von ganzem Herzen wiederfinden.

Weitere Informationen findest du in der Verlagsvorschau

Du kannst das Buch für 14,99 Euro (zzgl. 1,50 € Versandkosten) direkt bei mir bestellen. Auf Wunsch signiere ich es auch für dich.

Pressestimmen

Einige Zitate aus dem Buch:

Baumkronen

„Der Wald tut uns gut, das wussten wir schon immer. Aber erst langsam kommen wir dahinter, wie wichtig er für unsere Gesundheit ist. Vielleicht lautet das richtige Rezept bald öfters einmal Waldbesuch statt Arztbesuch.“

„Der Wald besitzt viele verschiedene Gesichter, und alle sind schön. Das Tolle beim Wald ist, dass es selbst dem untalentiertesten Förster nie gelingen wird, ein Waldgesicht zu verunstalten. Das sieht vielleicht manchmal direkt nach dem Holzeinschlag so aus, aber schon im nächsten Frühling kaschieren die Pflanzen ihre Narben mit frischem Grün. Wie aus dem Nichts zaubert der Waldboden gelbe Schlüsselblumen und rote Fingerhüte auf die karge Fläche.“

Roter Fingerhut
Schwarzwald

„Unsere enge Verbundenheit mit dem Wald zeigt sich auch darin, wie tief verwurzelt er im deutschen Sprachgebrauch ist. Im Dickicht der deutschen Sprache finden sich zahllose Worte und Redewendungen, die ihren Ursprung im Wald haben: Wer zum Beispiel auf dem Holzweg ist, hat die falsche Richtung eingeschlagen und wird nicht zum Ziel gelangen. Als astrein gilt etwas, wenn es sich in tadellosem Zustand befindet. Wer im Leben keine Fortschritte macht, bringt es auf keinen grünen Zweig. Wenn das auch schon bei dessen Eltern der Fall war, fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Manchmal muss man eben aus einem anderen Holz geschnitzt sein, Bäume ausreißen können oder sich wie die Axt im Walde benehmen, um jemandem richtig Zunder zu geben.“

„Es ist nicht nur der alte Baum, der Wertschätzung verdient, sondern der Wald in seiner Gesamtheit. Alle Pflanzen und Tiere leben in einem ökologischen Gleichgewicht und bilden durch ihr Zusammenspiel diesen einzigartigen Ort. Im Wald fügt sich ein Mosaikstein zum anderen. Eine Meisterleistung der Natur, wie sie kein Topmanager zustande bringen könnte. Wie oft überrascht uns eines dieser Mosaiksteinchen, wenn es mit seiner Schönheit aufblitzt wie ein Brillant in der Sonne: Ein Schillerfalter auf dem feuchten Waldboden, ein bunter Bergmolch am Waldbach, ein zarter Buchenkeimling im dunklen Fichtenbestand, der harzige Duft nach einem Regenschauer, schmackhafte Brombeeren am Wegesrand oder ein äsendes Reh auf der Lichtung.“

Buschwindröschen
111 Gründe, den Wald zu lieben